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Ereignisse
Gyergyószentmiklós
Die Stadt wurde erstmals im Jahre 1332 erwähnt, damals gehörte sie zum Königreich Ungarn. Im Mittelalter ließen sich hier zahlreiche Armenier nieder und prägten das Stadtbild bis ins 19. Jahrhundert, als sie von der umgebenden ungarischsprachigen Bevölkerung zunehmend magyarisiert wurden. Als Teil Siebenbürgens gehörte die Stadt ab dem 17. Jh. zur Habsburgermonarchie. Nach dem Ersten Weltkrieg kam die Stadt zu Rumänien. Nach dem Zweiten Wiener Schiedsspruch 1940 gehörte sie erneut für 4 Jahre zu Ungarn, seit 1944 wieder zu Rumänien.
Gheorgheni liegt inmitten der Ostkarpaten und hat daher eine reizvolle Umgebung. In der Nähe befindet sich der Stausee Lacu Roşu (Gyilkos-tó, Roter See). Zu den Sehenswürdigkeiten in der Stadt zählt unter anderem die gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert.
Bevölkerung
Von den 20.018 Einwohnern, die Gheorgheni zur Volkszählung 2002 hatte, waren 17.524 Szekler, 2161 Rumänen und 305 Roma. Wegen des hohen Anteils der Szekler gilt die ungarische Sprache zusammen mit der Rumänischen als Amtssprache.
Verkehr
Gheorgheni liegt an der Kreuzung der Nationalstraße 12 (Topliţa - Sfântu Gheorghe) mit den Straßen 12C, die über einen 1256 m hohen Karpatenpass nach Piatra-Neamţ führt und 13B nach Sovata. Es ist zudem Station an der Eisenbahnstrecke von Miercurea-Ciuc nach Topliţa.
Quellen
<references />
Literatur
- Vofkori György: Gyergyószentmiklós, Gyilkos-tó + Békás-szoros, 2004.













